Coronamails

Stellungnahmen zur Coronakrise aus astrologischer Sicht in E-mails an Freundinnen und Freunde der Sterndeuterei Zalto


*Liebe Ursula,

ich habe bei unserem Seminar am 29. Februar gemeint und auch astrologisch begründet, daß uns der verschleppte Konkurs des Jahres 2008 jetzt einholt und so wie sich die Ereignisse in den zweieinhalb Wochen seither überschlagen mit Börsenabsturz, Grenzschließungen und Massenentlassungen, scheint da leider etwas Wahres dran zu sein.

Einerseits sieht man natürlich ein, daß die Bereinigung (buchstäblich, denn eine so gute Luft wie derzeit gab es in China und auch bei uns schon lange nicht!) wirklich überfällig ist, andererseits hofft man halt, daß es dann doch nicht so schlimm kommt.

Der Gipfel der Hysterie müßte Ende dieser, Anfang kommender Woche, wenn der Mars über den Pluto läuft, erreicht sein und die tatsächliche Bedrohung durch das Virus sollte im Laufe des April stark nachlassen. Das ist immerhin ein kleiner Lichtblick.

Herzliche Grüße
Franz Zalto

gesendet am: 17.3.2020, 12:07 MEZ

  

Lieber Gabriel, 

ich hoffe, du nimmst die Verlängerung der ägyptischen Gefangenschaft bis Ostermontag gelassen. Frau Döbereiner, habe ich inzwischen  gehört, ist ebenfalls der Meinung, die akute Gefährdung durch das Virus müßte mit 27. April, wenn der Uranus seine Schleife von 6,5° Stier (August 2019) bis wiederum 6,5° Stier vollendet hat, stark nachlassen.

Spannend im Zusammenhang mit der Krise wird der Lauf des Saturn im Wassermann gegen den Uranus im Stier bis Ende 2022 sein. Da sieht es im Frühling 2021 nicht gut und im Winter 2021/22 womöglich noch schlechter aus. Im März 2023 wechseln mit Saturn und Pluto fast gleichzeitig zwei Hauptkrisenprotagonisten das Zeichen (Saturn in die Fische, Pluto in den Wassermann). Da endet die Krise oder zieht sich zumindest neue Kleider an.

Herzliche Grüße
Franz Zalto

gesendet am 20.3.2020, 23:10 MEZ

 

Liebe Judith,

du beschreibst ziemlich genau, wie es auch mir (und vermutlich vielen anderen) in diesen Tagen geht.       

Die Arte-Dokumentation ist ein Beleg dafür, daß Döbereiner schon gewußt hat, wovon er spricht, wenn er das derzeitige Herrschaftssystem eine Wissenschaftsdiktatur mit dem Staat als Exekutive genannt hat. Die österreichische Regierung ist ganz vorne dabei beim Umbau der europäischen Demokratie nach chinesischem Vorbild. Und das Rückgrat unserer Journalisten erweist sich wie immer, wenn es eng wird, als äußerst biegsam: "Keine Frage, eine 'epidemiologische Fußfessel' wäre gwöhnungsbedürftig. Aber es wäre nur ein Nadelstich im Vergleich zu jenen Menschen, die vielleicht nicht gestorben wären, wenn in Bürgerrechte früher eingegriffen worden wäre" (aus dem gestrigen Kommentar der stellvertretenden Chefredakteurin der "Kleinen Zeitung" zur geplanten Bürgerüberwachungs-App).       

Sehr interessant im Hinblick darauf, wie Krisen und Katastrophen untergründig zusammenhängen ist ein Blick auf das Horoskop der Spanischen Grippe (4.3.1918, 7:00:38 UTC-6, Camp Funston) mit dem Uranus auf 24,8° Wassermann im direkten Spiegelpunkt zum derzeit laufenden Uranus auf 5,2° Stier. Im Jänner 2021 wird dieser Uranus stationär auf 6,7° Stier im Quadrat zum Saturn-Neptun der Spanischen Grippe.

Ich will niemandem Angst machen und behaupte auch nicht, daß es bei Corona zu ähnlich gefährlichen Mutationen kommen muß wie damals bei der Influenza. Aber es ist besser, man weiß jetzt schon, wann es gefährlich werden kann und schaut darauf, daß dann nicht nur ein Vorrat an Klopapier, sondern auch an abwehrstärkenden homöpathischen Mitteln im Haus ist.

Herzliche Grüße
Franz Zalto

gesendet am 2.4.2020, 13:10 MESZ


Liebe Miriam,

bei Betrachtung der astrologischen Großwetterlage fällt mir zuallererst auf: Der von Wolfgang Döbereiner gefundene Geschichtsrhythmus von 90 Jahren pro Tierkreiszeichen ist Ende Juli 2020 auf 17°42' Krebs. Das entspricht im Gruppenschicksal Saturn-Uranus und ist insofern ein entscheidender Zeitpunkt, als die Häutung (das Abstreifen der alten Haut der Zwillingsepoche zugunsten der neuen Haut der Krebsepoche) jetzt offenbar nicht mehr aufzuhalten ist, weder mit Hausarrest und Maskenpflicht für alle (die erste große Infektionswelle samt Ausrufung der Pandemie war astrologisch gekennzeichnet durch Saturn-Pluto-Konjunktion) noch indem man Geld in die Wirtschaft pumpt, das gar nicht vorhanden ist. Passenderweise läuft der Uranus im Stier (den Zusammenbruch der Systeme anzeigend) in den nächsten zweieinhalb Jahren tatsächlich fast ständig im Quadrat zum Saturn im Wassermann.

Deine Bemerkung "Es fehlt der Atem" stimmt wortwörtlich: Denen, die vom Coronavirus schwer erwischt werden, bleibt tatsächlich die Luft  weg und manche überleben es nicht. Gleichzeitig bekommt die Natur eine Atempause, die Luft wird sauberer.

Im übertragenen Sinn stimmt es ebenso: Der Himmel wehrt sich, wie er es nur alle heiligen (für das Subjekt stets verheerenden) Zeiten tut. Nicht zufällig erwachen im kollektiven Gedächtnis zurzeit Erinnerungen an die Schwarze Pest des 14. Jahrhunderts, am Übergang von der Stier- zur Zwillingsepoche. Damals wurde die Strafe des Himmels gefürchtet und sobald sie eintrat allenthalben als solche empfunden. Heute ist dieses Empfinden zwar nicht verschwunden, wird aber, soweit es in der Macht des Pluto und seiner ausführenden Organe steht, so effizient wie nur möglich unterdrückt. Nach dem Motto: Wer braucht denn schon das Urteil seines Empfindens, wo wir doch jede Menge schlüssiger Hypothesen und belastbarer Studien haben?

Mit der Unterdrückung des Empfindens geht konsequenterweise die Geringschätzung und Verächtlichmachung der Astrologie einher. Es erscheint den Aufgeklärten nicht nur unseriös, sondern geradezu undenkbar, am Lauf des Uranus und seiner Aspekte den Verlauf einer Virusepidemie nachvollziehen zu wollen. Das wäre zu einfach, würde praktisch nichts kosten und vor allem die große Gefahr in sich bergen, "den Menschen da draußen im Lande" zu Bewußtsein kommen zu lassen, was seinerzeit, als der Uranus noch außerhalb astronomischer Berechenbarkeit lag, gar nicht zur Debatte stand: Die Religiosität oder Rückbindung an den Himmel inklusive der begründeten Furcht davor, daß dieser sich eines Tages gegen unsere Anmaßung wehren wird. Was man dann, der menschlichen Logik folgend, natürlich eine Strafe Gottes genannt hat.

Ich wünsche dir einen schönen Palmsonntag und empfehle, wenn es gestattet ist, die freie Zeit zu vermehrter Beschäftigung mit der Rhythmenlehre zu nutzen. Sie wird, wenn wir sie pflegen und weitergeben, unseren Kindern und Enkelkindern noch gute Dienste tun.

Herzliche Grüße
Franz Zalto
 

gesendet am 4.4.2020, 12:06 MESZ

*Namen der Adressatinnen und Adressaten geändert

 


German wings

Am 24. März 2015 gegen 11 Uhr vormittag brachte der 27jährige Co-Pilot Andreas Lubitz ein Linienflugzeug der Germanwings mit 150 Insassen im Massif des Trois Evechés, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Nizza vorsätzlich zum Absturz. Die Wahnsinnstat eines psychisch gestörten jungen Mannes. Was sonst?

Was sofort auffällt, wenn man den Zeitpunkt 24. 3. 2015, 10 Uhr 49 (laut "Süddeutscher Zeitung" der Zeitpunkt des Verschwindens des Airbus A320  vom Radar) im Horoskop betrachtet: Genau in dieser Minute wechselt der Aszendent im Absturzgebiet von 30° Zwillinge auf 0° Krebs. Der erste Quadrant des Tierkreises mit seinen Zeichen Widder, Stier und Zwillinge liegt damit vollständig eingeschlossen im vierten Quadranten des Horoskops. Die für den Tierkreisverbund Widder-Stier-Zwillinge zuständigen Planeten Mars, Venus, Merkur + Mond + Sonne + Uranus: ebenfalls im vierten Quadranten, also außerhalb der Zeit. Kein Ausweg, nirgends.


Wenn man nun schaut, was sich gleichzeitig am Descendenten des Horoskops auftürmt - Steinbock über Steinbock, mit dem Saturn als Herrscher von Haus 7 und 8 in Haus 6 und dem Pluto als Herrscher des 6. Hauses im 7., kann man mit ein wenig Kenntnis der Münchner Rhythmenlehre einwandfrei feststellen: Das Nichtgegenwärtige (der Hades) hat die Kontrolle über Umstände und Bedingungen des vom Erdboden abgehobenen (in den vierten Quadranten entschwundenen) Lebens übernommen. "Bis hierher und nicht weiter!", sagt der Saturn (der Grenzen ziehende, bei Überschreitung der Grenze die Lebenszeit auf Null stellende Gott Apollon) als er an diesem 24. März um 10 Uhr 49 die Herrschaft über das öffentliche Bewußtsein des Tages (Haus 7) übernimmt. Und der Pluto, selber im 7. Haus stehend, ist gewissermaßen derjenige, der den Befehl des Apollon gegenzeichnet: als Bild des versehrten (verneinten) Lebens für alle, die es betreffen könnte.

Wie fest Zeit und Ort eines jeden Ereignisses auf Erden aneinander geknüpft sind, zeigen die astrologischen Koordinaten des Absturz-ortes. Der daraus ermittelte Ortspunkt liegt auf 26,5° Waage, dem genauen Spiegelpunkt zum IC (das Wesen des Ereignisses) und Spiegelpunkt-Quadrat zum Saturn im Absturzhoroskop.

Wer sich nicht damit abfinden möchte, daß ein derartiges Unglück nun eimal unbegreiflich ist und für immer bleiben wird, sollte das Horoskop des Gegen-den-Berg-Fliegens der German wings versuchsweise einmal mit dem Radix der deutschen Kanzlerin Angela Merkel vergleichen (*17. 7. 1954, 17:57, Hamburg - siehe unten).

Mars und Saturn des Absturzes stehen exakt im Quadrat bzw. Spiegelpunkt zu Merkels Sonne, Merkels Mars ebenso exakt auf der Sonne des Piloten Andreas Lubitz (* 18. 12. 1987 in Neuburg an der Donau) und gleichzeitig im Spiegelpunkt (bogenminutengenau) zur Sonne des Absturzes. Dieses im Horoskopvergleich dominante Bild des Mars, der im Verein mit Saturn auf die Sonne (das Leben) losgeht, entspricht einer hochgradigen Selbstmordgefährdung. Gefährdet ist zum Absturzzeitpunkt laut Horoskop aber die Kanzlerin der Republik und nicht - soweit es sich ohne Kenntnis dessen Geburtszeit festellen läßt - der Pilot der Unglücksmaschine.

 

Wer sich jemals mit der Rhythmenlehre beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich, daß die sogenannten Alphatiere ihre kritischen Konstellationen unbewußt, aber verläßlich an die unteren Ränge in der Gesellschaft delegieren. Es in dieser Deutlichkeit vor Augen geführt zu bekommen, ist dennoch schockierend, und angesichts der Rolle Angela Merkels als (de facto) Leitkuh Europas wohl auch ein Menetekel* für die Europäische Union. 

Tatsache ist: im Spätsommer und Herbst 2015 lief die Leitkuh Merkel in ihrem Radix rhythmisch über 28° bis 27° Widder alias Saturn-Neptun (das Bild der sich auflösenden Grenze). Ihr damaliger Ausspruch "Wir schaffen das!" und seine Folgen müssen hier nicht noch einmal kommentiert werden. Ein Jahr danach verabschieden sich die als pragmatisch und besonnen geltenden Briten scheinbar ganz irrationalerweise aus der EU.

 

* hergeleitet vom Orakelspruch "mene mene tekel uparsin" (wörtlich: "gezählt, gewogen, geteilt") der dem König Belsazar während eines Festmahls mit diesen Worten kund tat, er sei „gewogen und zu leicht befunden“ worden, mit der Konsequenz der Teilung des Reiches zwischen Medern und Persern.