German wings

Am 24. März 2015 gegen 11 Uhr vormittag brachte der 27jährige Co-Pilot Andreas Lubitz ein Linienflugzeug der Germanwings mit 150 Insassen im Massif des Trois Evechés, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Nizza vorsätzlich zum Absturz. Die Wahnsinnstat eines psychisch gestörten jungen Mannes. Was sonst?

Was sofort auffällt, wenn man den Zeitpunkt 24. 3. 2015, 10 Uhr 49 (laut "Süddeutscher Zeitung" der Zeitpunkt des Verschwindens des Airbus A320  vom Radar) im Horoskop betrachtet: Genau in dieser Minute wechselt der Aszendent im Absturzgebiet von 30° Zwillinge auf 0° Krebs. Der erste Quadrant des Tierkreises mit seinen Zeichen Widder, Stier und Zwillinge liegt damit vollständig eingeschlossen im vierten Quadranten des Horoskops. Die für den Tierkreisverbund Widder-Stier-Zwillinge zuständigen Planeten Mars, Venus, Merkur + Mond + Sonne + Uranus: ebenfalls im vierten Quadranten, also außerhalb der Zeit. Kein Ausweg, nirgends.


Wenn man nun schaut, was sich gleichzeitig am Descendenten des Horoskops auftürmt - Steinbock über Steinbock, mit dem Saturn als Herrscher von Haus 7 und 8 in Haus 6 und dem Pluto als Herrscher des 6. Hauses im 7., kann man mit ein wenig Kenntnis der Münchner Rhythmenlehre einwandfrei feststellen: Das Nichtgegenwärtige (der Hades) hat die Kontrolle über Umstände und Bedingungen des vom Erdboden abgehobenen (in den vierten Quadranten entschwundenen) Lebens übernommen. "Bis hierher und nicht weiter!", sagt der Saturn (der Grenzen ziehende, bei Überschreitung der Grenze die Lebenszeit auf Null stellende Gott Apollon) als er an diesem 24. März um 10 Uhr 49 die Herrschaft über das öffentliche Bewußtsein des Tages (Haus 7) übernimmt. Und der Pluto, selber im 7. Haus stehend, ist gewissermaßen derjenige, der den Befehl des Apollon gegenzeichnet: als Bild des versehrten (verneinten) Lebens für alle, die es betreffen könnte.

Wie fest Zeit und Ort eines jeden Ereignisses auf Erden aneinander geknüpft sind, zeigen die astrologischen Koordinaten des Absturz-ortes. Der daraus ermittelte Ortspunkt liegt auf 26,5° Waage, dem genauen Spiegelpunkt zum IC (das Wesen des Ereignisses) und Spiegelpunkt-Quadrat zum Saturn im Absturzhoroskop.

Wer sich nicht damit abfinden möchte, daß ein derartiges Unglück nun eimal unbegreiflich ist und für immer bleiben wird, sollte das Horoskop des Gegen-den-Berg-Fliegens der German wings versuchsweise einmal mit dem Radix der deutschen Kanzlerin Angela Merkel vergleichen (*17. 7. 1954, 17:57, Hamburg - siehe unten).

Mars und Saturn des Absturzes stehen exakt im Quadrat bzw. Spiegelpunkt zu Merkels Sonne, Merkels Mars ebenso exakt auf der Sonne des Piloten Andreas Lubitz (* 18. 12. 1987 in Neuburg an der Donau) und gleichzeitig im Spiegelpunkt (bogenminutengenau) zur Sonne des Absturzes. Dieses im Horoskopvergleich dominante Bild des Mars, der im Verein mit Saturn auf die Sonne (das Leben) losgeht, entspricht einer hochgradigen Selbstmordgefährdung. Gefährdet ist zum Absturzzeitpunkt laut Horoskop aber die Kanzlerin der Republik und nicht - soweit es sich ohne Kenntnis dessen Geburtszeit festellen läßt - der Pilot der Unglücksmaschine.

 

Wer sich jemals mit der Rhythmenlehre beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich, daß die sogenannten Alphatiere ihre kritischen Konstellationen unbewußt, aber verläßlich an die unteren Ränge in der Gesellschaft delegieren. Es in dieser Deutlichkeit vor Augen geführt zu bekommen, ist dennoch schockierend, und angesichts der Rolle Angela Merkels als (de facto) Leitkuh Europas wohl auch ein Menetekel* für die Europäische Union. 

Tatsache ist: im Spätsommer und Herbst 2015 lief die Leitkuh Merkel in ihrem Radix rhythmisch über 28° bis 27° Widder alias Saturn-Neptun (das Bild der sich auflösenden Grenze). Ihr damaliger Ausspruch "Wir schaffen das!" und seine Folgen müssen hier nicht noch einmal kommentiert werden. Ein Jahr danach verabschieden sich die als pragmatisch und besonnen geltenden Briten scheinbar ganz irrationalerweise aus der EU.

 

* hergeleitet vom Orakelspruch "mene mene tekel uparsin" (wörtlich: "gezählt, gewogen, geteilt") der dem König Belsazar während eines Festmahls mit diesen Worten kund tat, er sei „gewogen und zu leicht befunden“ worden, mit der Konsequenz der Teilung des Reiches zwischen Medern und Persern.